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Verbindungsaufbau und Datentransfer Aus Sicherheitsgründen werden alle VPN-Tunnel als ausgehende Verbindung über den schon seit über 12 Jahren existierenden VPN-Standard IPsec aufgebaut. Der Verbindungsaufbau und Datentransfer erfolgt über Port 500 UDP und 4500 UDP. Es handelt sich hier um eine firewall- freundliche Methode, die in dieser Form von den meisten IT-Verantwortlichen im industriellen Umfeld für gut befunden wird. Techniker und Maschinen benötigen keine festen IP-Adressen, da der zentrale Kommunikationsknoten das Fernwartungsportal ist.
Service (Anlagenersteller) Im Service-Unternehmen wird einfach ein VPN-Adapter (mGuard-Smart) zwischen die Netzwerkleitung des Techniker-PCs geschaltet. Der VPN-Adapter nimmt automatisch die IP-Adresse des PCs an. Durch die automatische Konfiguration kann dieser auch an weiteren PCs eingesetzt werden. Alternativ zum VPN-Adapter kann auch ein VPN-Software-Client verwendet werden.
Service (mobil) Beim mobilen Service (Techniker 3) mit Internetanbindung per UMTS oder GPRS hat sich der UR5-Router wegen des ausgewogenen Down / Upstream-Verhältnisses bewährt. Die Funktionalität ist ähnlich dem Smart-VPN-Adapter.
Fernwartungsportal Dieser Service wird von ade24 betrieben. Wir richten die über Zertifikate abgesicherten Verbindungen zwischen den Service-Technikern und den Maschinen bzw. Anlagen ein. Eine Firewall im VPN-Tunnel schützt die Techniker und die Maschinen.
Anlage 1 (Kunde 1) Die angeschlossene Anlage besitzt ein Netzwerk. Die Verbindung wird vom Kunden über einen (Schlüssel)-Schalter aufgebaut. Nun kann jedes beliebige Endgerät von den Service-PCs erreicht werden, als befänden sie sich im lokalen Netzwerk.
Maschine 2 (Kunde 2) Hier wird nur auf ein einzelnes Endgerät zugegriffen. Der VPN-Adapter wird im transparenten Modus betrieben. Der Adapter nimmt automatisch die IP-Adresse des angeschlossenen PCs an. Verbindungsaufbau erfolgt über (Schlüssel)-Schalter durch den Kunden.
Anlage 3 (Kunde 3) Identische Funktionalität wie bei Anlage 1. Hier kann über einen MPI-Ethernet-Adapter oder über eine Kommunikationsbaugruppe CP343-1 per Step7 auf S7-Steuerungen von Siemens zugegriffen werden.
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